Wenn die Ehegatten oder Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft durch Ehevertrag nichts anderes vereinbart haben, leben sie im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Der Pflichtteil im deutschen Erbrecht, normiert im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), sichert nahen Angehörigen eine gesetzliche Mindestbeteiligung am Nachlass und setzt so der Testierfreiheit eine gesetzliche Grenze. Der Pflichtteil vom Erbe berechnet sich nach den §§ 1924 bis 1936 BGB. 1 Satz 1 BGB), die Eltern und der Ehegatte (§ 2303 Abs. Unter Berücksichtigung der Lizenzvereinbarungen dürfen Sie das Dokument verwenden, verändern und kopieren, wenn Sie dabei … Im Erbfall können sich hieraus erhebliche Nachteile ergeben. 2 Satz 1 BGB) oder der Lebenspartner … Wird die Ehefrau … Die Ausgleichsforderung für den tatsächlichen Zugewinn wird vom Nachlass abgezogen. Wurde die Ehe als Zugewinngemeinschaft geführt, hat der verwitwete Ehegatte laut § 1371 Absatz 3 BGB die Möglichkeit, das Erbe auszuschlagen und den sogenannten kleinen Pflichtteil einzufordern. Lebten die Eheleute im Güterstand der Zugewinngemeinschaft, erhöht sich der gesetzliche Erbteil um ein Viertel der Erbschaft. Vorzeitiger Zugewinnausgleich. Im Verhältnis zur Bank: … Auch enterbte Ehegatten, Kinder und andere Erbberechtigte haben als Pflichtteilsberechtigte also Anspruch auf 50 Prozent ihres gesetzlichen Erbteils. 2, mit dem „kleinen Pflichtteil“).. Der überlebende Ehegatte kann … Erbanspruch bei Zugewinngemeinschaft - Pflichtteil ... Der Nachweis, dass das Erbe auf das gemeinsame Konto eingezahlt worden ist, reicht allein für eine andere Bewertung nicht aus. Bestand während der Ehe der Güterstand der Zugewinngemeinschaft und ist das Anfangsvermögen des Erblassers sehr hoch, kann es für den Ehegatten unter Umständen vorteilhaft sein, das Erbe auszuschlagen und stattdessen den Zugewinnausgleich sowie den so genannten kleinen Pflichtteil geltend zu … Er beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbanspruchs . Im Güterstand einer Zugewinngemeinschaft errechnet sich der Pflichtteil des Überlebenden einer ehelichen Gemeinschaft wenn er nicht als Erbe benannt oder mit einem Vermächtnis bedacht wurde lt. § 1371 BGB Abs.1, nach dem erhöhten Erbteil (§ 1371 BGB Abs. Der noch lebende Partner kann dann das Erbe ausschlagen. Das Dokument mit dem Titel « Erbrecht bei Gütertrennung » wird auf Recht-Finanzen (www.recht-finanzen.de) unter den Bedingungen der Creative Commons-Lizenz zur Verfügung gestellt. Abkömmlinge Abs. Bei der Gütergemeinschaft werfen die Eheleute ihr voreheliches Vermögen zusammen. Der Güterstand der Zugewinngemeinschaft ist in Deutschland der gesetzliche Regelfall. Beim Pflichtteil-Erbe für die Ehefrau unterscheidet man zwischen einem kleinen Pflichtteil und einem großen Pflichtteil. Hebt das Familiengericht die Zugewinngemeinschaft vorzeitig auf, gelten für einen vorzeitigen Zugewinnausgleich die Voraussetzungen des § … ... Wenn ein Ehepartner auf Liquidität spekuliert, könnte er das Erbe ausschlagen und den Pflichtteil vom … Er verlangt dann den regulären Zugewinnausgleich sowie den sogenannten kleinen Pflichtteil. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie in unseren Beiträgen „Pflichtteil“, „Pflichtteil Ehegatte“ und „Erbe ausschlagen“. Dies folgt aus dem Güterstand der Zugewinngemeinschaft, der besagt, dass die Vermögensbereiche der Eheleute grundsätzlich getrennt bleiben. ... Kleiner Pflichtteil bei Zugewinngemeinschaft. Ob diese Option besser ist, hängt davon ab, wie hoch der Zugewinn ist und ob der Erblasser ein hohes Vermögen mit in die Ehe … 7. Dies kann das laufende Girokonto sein, aber in der Regel sind auch Sparkonten oder Wertpapierdepots auf beide Ehegatten gemeinschaftlich angelegt. Willst Du die Erbschaft ausschlagen, musst Du das innerhalb von sechs Wochen … Meist unterhalten Ehegatten gemeinschaftliche Konten. Es ist ratsam, das Guthaben aus dem Erbe auf einem gesonderten Konto unter Ihrem Namen zu deponieren. In manchen Fällen sollte man den kleinen Pflichtteil inklusive des konkreten Zugewinnes dem großen Pflichtteil Vorzug gewähren.